Was ist Asthma?

Asthma bronchiale ist eine der häufigsten chronischen Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter. In der Bundesrepublik sind davon etwa 6-10% der Kinder betroffen.
Bei Asthma bronchiale sind die Atemwege chronisch entzündet.
Auf Reize wie Infekte, Blütenpollen, Hausstaubmilben, Tierhaare, Schimmelpilze, Zigarettenrauch und andere Schadstoffe der Umwelt reagiert die Bronchialschleimhaut überempfindlich. Der Kontakt zu den Auslösern führt zu einer Schleimhautschwellung und Verengung der Bronchien. Die ständige Reizung der Bronchialschleimhaut verstärkt deren Empfindlichkeit, so dass auch körperliche Anstrengungen und psychische Faktoren die typischen Krankheitszeichen des Asthma bronchiale hervorrufen können.

Die Krankheitssymptome von Asthma

  • „pfeifendes“ Geräusch beim Ausatmen (das sog. „Giemen“)
  • Anfallsweise auftretende Atemnot (sog. Asthmaanfall)
  • Geringe körperliche Belastbarkeit
  • Engegefühl in der Brust
  • Wochenlang andauernder Husten mit und ohne körperlicher Anstrengung

Die Neigung des Bronchialsystems, auf Auslöser mit Entzündung und Überempfindlichkeit zu reagieren, ist erblich bedingt und deshalb auch nicht heilbar. Umso wichtiger ist es daher, die chronische Entzündung zu behandeln. Dadurch können die Überempfindlichkeit des Bronchialsystems herabgesetzt und die Häufigkeit der Krankheitssymptome (Atemnot, Huste...) vermindert werden.